Wir fahren CO2-neutral

Schweisfurth-Stiftung: Nachhaltigkeit auch im Fuhrpark

Die Schweisfurth-Stiftung fördert seit 1985 innovative Ansätze zur Entwicklung ökologischer Methoden des Landbaus: Die Erhaltung ganzheitlicher Lebensmittelqualität, die Förderung einer tragfähigen Agrar-Kultur sowie die artgerechte Haltung von Tieren spielen dabei eine wesentliche Rolle.

Nachdem Karl Ludwig Schweisfurth seine Firma Herta, einer der größten Fleischproduzenten in Deutschland, verkauft hatte, beschloss er sich ganz der ökologischen Landwirtschaft zu widmen. 1984 baute er auf dem Gut Herrmannsdorf in Oberbayern eine ökologische Schweinehaltung auf und erweiterte diesen in den folgenden Jahren um Molkerei, Brauerei, Schlachtung und weitere Werkstätten.

Die Schweisfurth-Stiftung engagiert sich mit Projekten, Veranstaltungen, Vorträgen und Publikationen für eine lebenswerte, nachhaltig gestaltete, menschen- und tiergerechte Zukunft der Erde.

CO2-Emissionen im Fuhrpark

Die Schweisfurth-Stiftung verwendet ausschließlich sehr sparsame Dienstwagen (z.B. einen AUDI A2) und verzichtet schon heute auf das Auto, wo dies möglich ist. Die unvermeidbaren CO2-Emissionen gleicht die Stiftung mit einem Klimaschutzprojekt über PROJECT CLIMATE aus.

100 Prozent „CO2-neutral“ durch CO2– Ausgleich

Die Schweisfurth Stiftung unterstützt ein Klimaschutzprojekt in Nigeria bei dem durch den Einsatz hoch effizienter Brennholzkocher beim Kochen 80 Prozent Holz eingespart werden. Dadurch werden weniger Bäume gefällt. Das Klimaschutzprojekt entzieht der Atmosphäre dieselbe Menge CO2, die der Fuhrpark ausstößt. Dadurch bleibt die weltweite Klimabilanz ausgeglichen, auf die es entscheidend für den Klimawandel ankommt.

Neben der Reduktion der CO2-Emissionen hat das Klimaschutzprojekt aber noch weitere positive Auswirkungen für die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort. In Nigeria muss Holz über weite Strecken transportiert werden und ist somit sehr teuer. Durch den geringeren Brennholzbedarf werden gerade einkommensschwache Familien finanziell entlastet. Zudem führt der Einsatz der besonders effizienten Brennholzkocher zur einer stark verminderten Rußentwicklung in den Häusern. Somit reduziert sich das Risiko für Atemwegserkrankungen gerade von Frauen und Kindern.

Mehr Informationen zu dem Klimaschutzprojekt finden Sie hier.